Sind unsere Mahlzeiten nur Müll?

Taste the Waste – ein Film über unser Essen

Menschen, die im Müll essen suchen, das gibt es auch hier bei uns in Europa.Und es sind nicht nur solche, die es sich nicht leisten können, Essen zu kaufen.Viele, die das sogenannte „Dumpster Diving“ betreiben, machen es aus Überzeugung.


Denn es wird längst nicht mehr nur weggeschmissen, was schlecht ist.

 

Lebensmittel, die noch zum Verzehr geeignet sind, deren Mindesthaltbarkeitsdatum noch längst nicht abgelaufen ist, landen beispielsweise bei Supermärkten täglich in Massen auf dem Müll.

 

 

Taste the Waste“ ist ein Dokumentationsfilm, der sich klar von „langweiligen Dokus“ absetzt:

Dank brisanten Bildern und überraschenden Kommentaren braucht der Film keinen Erzähler aus dem „Off“, was sonst eigentlich in Dokumentationen die Regel ist. Verschiedenste Menschen aus aller Welt kommen zu Wort: Deutschland und Frankreich genauso wie die USA und Japan sind vertreten.

 

Bauern, Plantagen-Beschäftigte, Supermarktbesitzer, Bäcker, Müllforscher, Fabrikarbeiter, Kleingärtner und Slow-Food Aktivisten - sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie machen sich Gedanken darüber, wie man den Müll entweder vermeiden oder aber nutzen kann.

 

So erfährt man, dass das Essen heute eine Ressource darstellt, die in Japan als Tierfutter, in Deutschland als Brennstoff und manchmal auch noch als Nahrung für den Menschen Verwendung findet, den Zweck, für den sie ursprünglich bestimmt war.

 

Ein Film, der nachdenklich stimmt.

Eine Dokumentation, die auf jeden Fall sehenswert ist!